Ein Blumengeschäft der besonderen Art.

Als Jörn Namuth sich vor einigen Jahren mal ein paar schicke Schiffs- modelle und ein Steuerrad in den Laden gestellt hatte, waren diese bereits nach 14 Tage verkauft. Ungewöhnlich. Denn das Blumenhaus Namuth war zu diesem Zeitpunkt noch ein reines Blumenfachge- schäft und die aufgestellten Schiffsmodelle eigentlich nur Dekoration. Aber es bestand offensichtlich ein Bedarf an hochwertigen maritimen Accessoires und Geschenkartikel auf der Insel. Als Namuth kurze Zeit später in die heutigen Geschäftsräume in der Poststraße, Ecke Jann- Berghaus-Straße, einzog, war das Konzept für den sympatischen Blumenhändler und seine Frau schnell klar: Der neue Laden sollte einen maritimen Charaktar erhalten. Und das Konzept ist aufge- gangen.

 

 

“Auf jeden Fall schiffig sollre es aussehen”, erklärt Jörn Namuth. Ein dunkler Holzfußboden, darauf stabile Holzregale, zum Teil bis zur Decke bestückt mit edlen Schiffsmodellen und anderen maritimen Klasikern und Raritäten. Dazwischen Blumen, immer wieder Blumen. Schnittblumen, fertige Sträuße, geschmackvolle Gebinde. Es ist die außergewöhnliche Mischung von farbenfroher Pflanzenpracht und einem exklusiven maritimen Sortiment, die dem Laden ein beson- deres Flair verleiht. Der Blumenbereich fügt sich nahtlos in das Ge- samtkonzept ein. Balkonpflanzen & Co bekommt man hier natürlich auch. Den schwerpunktbildet jedoch hochwertige Floristik für jeden Anlass. Im Bereich Geschenkwaren kann man auch bei den preis- günstigen Artikeln Besonderes entdecken.

Blumenpavillon am Kurplatz

Ein Unternehmen mit Tradition, unser Großvater führte bereits ein Blumenpavillion am Kurplatz

So lässt Namuth zum Beispiel exklusiv für sein Geschäft eine maßstabsgetreue Nachbildung des Norderneyer Leuchtturms aus Terracotta fertigen. Wenn ein Sextant dann aber nur gut ein Achtel des normalen Preises beim Schiffsausrüster kostet, so wird deutlich, dass es sich beiden authentisch wir- kendenmaritimen Geräten und Ausstattungsgegenständen überwiegend um reines Wohnambiente im gehobenen Segment handelt. “Denn”, so Namuth, “so ein Sextant ist schon funktionsfähig, aber man sollte damit nicht bis in die USA navigieren wollen. Dann wird man wahrscheinlich in Kuba ankommen.”